Länderübergreifendes Qualifizierungsnetzwerk Höxter-Holzminden

Qualifizierungskoordinatorin
Gerrit Fischer
Besucheradresse: Zur Lüre 47
37671 Höxter
E-Mail: gerrit.fischer@weserallianz.de
Telefon: 05271 6804 75 (Di. und Do.)
Mobil: 0176 3636 2784

Das Qualifizierungsnetzwerk beschäftigt sich mit der Unterstützung regionaler Unternehmen bei der Ausbildung junger und zugewanderter Menschen. Da die Ausarbeitungen und Bedarfserfassungen zu diesem Thema sehr umfangreich geworden sind, ist ein Ausbau der personellen Kapazitäten erforderlich. Aus diesem Grund hat die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. im Projekt „länderübergreifendes Qualifizierungsnetzwerk Höxter-Holzminden“ erfolgreich einen Antrag im Modellvorhaben Land(auf)Schwung gestellt, um die Stelle eines/einer Qualifizierungskoordinators/in schaffen zu können. Wir freuen uns sehr über eine Projektlaufzeit von 18 Monaten durch das Modellvorhaben Land(auf)Schwung unterstützt zu werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Gerrit Fischer.

Warum dieses Projekt?

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der Region müssen aufgrund des Fachkräftemangels oftmals lernschwache Jugendliche einstellen, die Defizite im allgemeinbildenden Bereich, sozialen Kompetenzen o.ä. haben. Des Weiteren stellt auch die Integration von Geflüchteten, die durchaus als wichtige Ressource gesehen werden, für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Schüler mit guten Abschlussnoten oder Abitur wandern häufiger ab und gehen dem regionalen Arbeitsmarkt damit verloren. Aus Sicht der Unternehmen ist die Qualifizierung vieler verbleibende Bewerber nicht ausreichend (Stichwort: mangelnde Ausbildungsreife). Aus den Erhebungen des Innovationsnetzwerkes haben sich folgende Gründe für den Bedarf unterstützender Maßnahmen herauskristallisiert, die die Unternehmen alleine nicht lösen können: o Die Bewerber haben Defizite im Bereich der Allgemeinbildung oder sind lernschwach (Allgemeinbildung, fachtheoretischer Bereich, fachpraktischer Bereich) o Einige Unternehmen können die Auszubildenden im fachpraktischen Bereich nicht ausreichend ausbilden, da sie die Maschinen z.B. für Auftragserledigungen benötigen. D.h. die Auszubildenden können z.B. Grundfertigkeit im Unternehmen nur unzureichend üben. o Unterstützende Maßnahmen sind nicht ausreichend betriebsnah (aufgrund von zeitlicher Taktung, finanziellem und zeitlichem Aufwand) o Kein ortsnahes Angebot o Zugewanderte haben sprachliche Defizite (vor allem Fachvokabular)

Was sind die Ziele?

Ziel ist der Aufbau eines länder- und branchenübergreifenden Qualifizierungsnetzwerkes für Jugendliche und Geflüchtete an den berufsbildenden Schulen Holzminden und Höxter. Der Aufbau soll durch die Einstellung eines Qualifizierungskoordinators gewährleistet werden. Durch die Kooperation mit den berufsbildenden Schulen sollen diese gestärkt und für die Wirtschaft als unabdingbarer Standortfaktor erhalten bleiben.

Wie soll das erreicht werden?

Das Qualifizierungsnetzwerk soll durch einen Qualifizierungskoordinator den Berufseinstieg mit Hilfe bedarfsorientierter, lokaler und ausbildungsergänzender Angebote (fachpraktisch/theoretisch und allgemeinbildend) erleichtern.

Welche Rolle hat der Qualifizierungskoordinator?

Der Qualifizierungskoordinator soll im Projekt folgende Aufgaben erfüllen: o bündelt Bedarfe der Wirtschaft bzw. der Jugendlichen/Auszubildenden und ist zentrale Schnittstelle zwischen Bildungsträgern und Wirtschaft o Stellt wirtschaftsnachgefragte flexible Kurse im allgemeinbildenden (Deutsch, Mathe, Microsoft Office, Kommunikation etc.), fachtheoretischen und fachpraktischen (Grundkurs CNC-Technik, Schweißkurs, Grundlehrgang Zerspanung uvm.) Bereich vor Ort zusammen. Zusätzlich werden branchenspezifische Sprachkurse für Geflüchtete angeboten. Diese Maßnahmen werden von vorhandenen, regionalen Bildungsträgern oder berufsbildenden Schulen kostenpflichtig angeboten. o Schaffung von Transparenz über wirtschaftsnachgefragte ausbildungsrelevante Unterstützungsangebote (Wegweiser Funktion z.B. für Maßnahmen der Arbeitsagenturen, Integrationsmoderatoren und anderen Unterstützungsangeboten z.B. der Kammern).

Wer ist die Zielgruppe?

  • Lernschwache Auszubildende 
  • Auszubildende mit Defiziten im allgemeinbildenden/fachpraktischen/fachtheoretischen Bereich 
  • Geflüchtete, die zur Erreichung der vollen Ausbildungstiefe und –breite branchenspezifische Sprachkurse benötigen 
  • Ausbildende (insbesondere kleine und mittelständische) Unternehmen des Kreises Höxter und des Landkreises Holzminden

Weitere Beiträge zu diesem Thema

 

TAH und NW berichten über das Qualifizierungsnetzwerk

  Der Tägliche Anzeiger Holzminden und die Neue Westfälische berichten über das Qualifizierungsnetzwerk. Täglicher Anzeiger Holzminden vom 12.07.2018: „Ein Koordinator als Problemlöser“ Neue Westfälische vom 19.07.2018: „Über die Weser hinweg vernetzen“

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