Länderübergreifender Tag der offenen Betriebstür

Informationen für Eltern:

In der heutigen Arbeitswelt gibt es eine Vielzahl von Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Zu wissen, welche Berufsmöglichkeiten bestehen und wer bei Fragen im Berufswahlprozess angesprochen werden kann, ist wesentlich für die Gespräche mit Ihrer*m Tochter*Sohn über ihre*seine beruflichen Wünsche. Daher möchten wir Sie, den*die wichtigste*n Berater*in Ihres Kindes bei der Berufswahl herzlich einladen, Ihr Kind zum „Tag der offenen Betriebstür – Höxter-Holzminden-Beverungen-Bevern“ zu begleiten. Am „Tag der offenen Betriebstür“ erhalten Schüler*innen die Gelegenheit, erste praktische Einblicke in ein zuvor selbst ausgewähltes Berufsfeld zu erhalten, dabei mit Auszubildenden, Fachkräften sowie Unternehmer*innen ins Gespräch zu kommen und sich auszuprobieren. Die so gesammelten Erfahrungen können Ihrem Kind helfen, sich bei der Entscheidung für ein Schülerbetriebspraktikum und bei der späteren Berufswahl besser zu orientieren. Für Sie besteht die Möglichkeit, sich über wichtige Aspekte der Aus- und Weiterbildung zu informieren. Tag der offenen Betriebstür

Rückblick zur Veranstaltung 2018

Informationen zur Veranstaltung 2019 

Unternehmer und Lehrer im Gespräch zum Tag der offenen Betriebstür

„Jugendliche sollten schon früh überlegen: Welche Stärken, welche Schwächen, welche Vorlieben habe ich?“

Wann sollte man mit der Berufsorientierung beginnen? Wer kann dabei Hilfestellung leisten? Beim Tag der offenen Betriebstür, einer gemeinsamen Veranstaltung des Kreises Höxter, des Landkreises Holzminden und des Innovationsnetzwerkes Holzminden-Höxter, können sowohl Schüler als auch Eltern „Betriebsluft schnuppern“ und wertvolle Kontakte für die Zukunft knüpfen. Warum sollten sich Schüler und Eltern diese Veranstaltung nicht entgehen lassen? Diese und weitere Fragen zur Berufsorientierung beantworten Thomas Beineke, Geschäftsführer und Ausbilder des Autohauses Beineke, Hans Joachim Burbenker, Fachbereichskonferenzleiter der Johannes-Falk-Schule Holzminden und Martina Sakowski, Fachbereichskonferenzleiterin der Dr.- Jasper-Realschule Holzminden.

Herr Burbenker, Sie haben als Fachbereichsleiter langjährige Erfahrung bei der Berufswahl mit Eltern und Schülern. Sie stellt Schüler und Eltern vor eine große Herausforderung. Viele Jugendliche kennen ihre Stärken und Interessen noch nicht ausreichend. Was ist Jugendlichen bei der Berufswahl wichtig? Information oder praktische Erfahrung?

Hans-Joachim Burbenker: „Die Schulen arbeiten intensiv daran, dass Schülerinnen und Schüler ihre Stärken und Schwächen immer besser kennenlernen. Das beginnt mit einer verpflichtenden Potenzialanlayse in Klasse 7 oder 8 und setzt sich bis zum Ende ihrer Schullaufbahn durch vielfältige Angebote der Schulen fort. Nicht nur Praktika tragen dazu bei, auch Praxistage, Berufsfelderkundungen, Betriebsbesichtigungen, Berufsinformationstage usw. stärken die Jugendlichen in ihrer Kompetenz bei der Berufswahl. Der „Tag der offenen Betriebstür“ ist hierbei ein wichtiger Baustein bei der Berufsfindung, vor allem weil bei dieser Veranstaltung Eltern mit in den Prozess einbezogen werden. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Unseres Erachtens ist beides von großer Bedeutung – Information und praktische Erfahrung.“

Herr Beineke, Sie sind bereits seit 14 Jahren Geschäftsführer im Autohaus Beineke. In Ihrem Unternehmen mit zwei Standorten werden jedes Jahr bis zu sieben neue Azubis aufgenommen. Wie sind Ihre Erfahrungen mit potentiellen Auszubildenden: Wissen die Bewerber genau, was sie können und was sie interessiert?

Thomas Beineke: Es ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, wie sehr sich unsere Bewerber mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen auseinandergesetzt haben. Viele sind gut informiert, haben Praktika durchgeführt und wissen was sie wollen. Sie fühlen sich im Handwerk gut aufgehoben und erzählen uns, dass sie Spaß an Autos haben und keinen „einsamen“ Job wollen, sondern sich ein Team mit netten Kollegen oder auch Kundenkontakt wünschen. Der andere Teil unserer Bewerber hat noch diverse Fragezeichen im Kopf – dabei merkt man aber, dass jedes Bewerbungsgespräch die jungen Menschen weiterbringt.“

Hier gelangen Sie zum vollständigen Interview.

Informationen für Schüler:

 

 

Info-Flyer für Schüler „Marius“

 

 


Info-Flyer für Schüler „Lisbeth“


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